
WANDELSTADT – LUCKENWALDE
Interdisziplinäre Arbeit zum Schinkelwettbewerb 2026
Der Wettbewerbsbeitrag entwickelt ein Quartierskonzept für die Stadt Luckenwalde und entwirft ein System für eine „Wandelstadt“.
Wandelstadt beschreibt eine Stadt, die nicht als fertiger Endzustand gedacht wird, sondern als Prozess. Bestehende Räume werden neu gelesen, Leerstellen aktiviert und in neue Zusammenhänge überführt. Ziel ist es, Wohnen, Soziokultur und Natur räumlich zusammenzuführen und ihre gemeinsame Entwicklung jederzeit zu ermöglichen. Wandel ist ein wiederkehrender Prozess.
Wandelorte bilden dabei die räumlichen Katalysatoren dieses Prozesses. Sie sind Orte, an denen der Wandel gestaltet, gelebt oder erprobt wird. Landschaft und Bausubstanz treten in einen kontinuierlichen Dialog und bilden gemeinsam die Grundlage für eine offene, anpassungsfähige Stadtentwicklung.
Die Arbeit gliedert das Quartier in eine Verdichtungszone, in welcher verdichtet wird, eine Wandelzone, die als Übergang zwischen Stadt und Landschaft funktioniert, sowie eine landschaftliche Intensivzone – die grüne Lunge des Quartiers. Freiräume bilden das Gerüst der Wandelstadt.
WandelStadt ist eine interdisziplinäre Arbeit zwischen Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau und reicht deswegen von einem Masterplan für das gesamte Quartier bis hin zum architektonischen Detail.
Wettbewerbsbeitrag
Bearbeitungszeitraum
2025 – 01/2026
Projektbearbeitende
Kira Brandt und Naemi Sünderhauf







