Mobilitätsgerechte Stadt

Was ist die beste Art von Bewegung? Es ist die, die wir uns möglichst günstig leisten können. Und es ist die, die unsere Welt, unsere Stadt, unser Dorf, unsere Nachbarschaft oder unser Viertel sauber und gesund erhält. Fix ankommen möchten wir auch. Wie schaffen wir das alles?

Wir müssen ausgewogen planen und bauen! Und alle mitdenken, auf dem Land und in der Stadt. Nicht alle springen jeden Tag freudig aufs Rad, in den Bus oder in die Bahn. Mal fehlt der Radweg oder die ÖPNVs sind für eine:n zu teuer oder bringen eine:n nicht zielgenau an den Ort, an den man muss.

Das Chemnitzer Modell zeigt in die richtige Richtung: Eine Schiene ins Herz der Stadt und aktuell bis nach Burgstädt, Mittweida, Hainichen, Stollberg und Aue. Niederwiesa, Limbach-Oberfrohna und weitere Orte klopfen schon an.

Wir brauchen gut ausgebaute Straßen, damit die Autos so schnell wie möglich vorankommen! Doch schauen wir einmal über Deutschland hinaus. Wo leben die glücklichsten Autofahrer:innen? In den Niederlanden (vgl. waze 2016). Und damit dort, wo seit den 1970er Jahren die vollständigsten Wege und Bereiche für das Radfahren geschaffen worden sind. Wenn alle ihr Plätzchen auf dem Dorf und in der Stadt finden, dann kommen wir am besten voran.

Es wäre gesund, wenn wir das auch zu Fuß, mit dem Rad oder in Bus und Bahn tun könnten. Weniger Autos bedeuten weniger Stau. Mehr Transport auf Speiche und Schiene tut uns selbst und unserem Umfeld gut. Versuchen wir es! Planen und bauen wir.

Logo Detail Büro für Städtebau GmbH ChemnitzBüro für Städtebau GmbH Chemnitz, Benjamin Seidel und Julian Schwenkglenks
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